Biketour auf den Belchen (D)
Auch wenn das schöne und milde Herbstwetters noch immer grosse Ausdauer zeigte, verzog sich bei uns der Nebel häufig sehr spät, oder oft eben gar nicht. Ganz anders die Situation in höheren Lagen, wo bereits seit Wochen die Sonne an einem wolkenlosen Himmel strahlt. Um auch etwas in den Genuss des dort herrschenden Verwöhnwetters zu kommen, starteten wir am Samstag zu einer Schwarzwaldtour an den Belchen. Die Tour führte uns über Rickenbach, nach Herrischried, Au (Todtmoos), Hochkopf, Gschwend und hinauf nach Multen (Talstation Belchen). Nach muskelzerrenden 1950 Höhenmeter, erreichten wir das Hotel "Belchen-Multen" erst bei Dunkelheit und ziemlich erschöpft. Umso mehr schmeckte natürlich das kühle Pils und das verdiente Riesen Cordon bleu.
Am Sonntagmorgen gönnten wir unseren Beinen erst einmal ein wohltuendes Bad, bevor wir, nach einem ausgiebigen Frühstück, die nächste Etappe auf die Belchenpitze in Angriff nahmen. Die angenehme Steigung und das prachtvolle Wetter motivierten und nach 45 Minuten war es bereits geschafft. Belohnt wurden wir mit einer Rundumsicht die seines Gleichen sucht. Prädikat: grandios! Die Rückreise zurück in die Nebelsuppe, führte uns durchs Wiesental, über Zell, Schopfheim, Wehr, nach Bad Säckingen und Rheinsulz.
Altersausflug am Laubberg
Zu einem etwas anderen Altersausflug und wohl auch einer kleinen Mutprobe, startete heute Nachmittag unser Dädä auf dem Gansinger Laubberg. Nachdem beim ersten Versuch vor einigen Wochen, die Wetter- und Windverhälnisse einen Start nicht zuliessen, schien der heutige Dienstagnachmittag ideale Bedingungen zu liefern. Obwohl anfangs noch mangels Sonne die nötige Thermik fehlte, verzogen sich die Wolken just zum Take-Off und beschertem dem 82 Jahre jungen Urgrossvater wohl ein unvergessliches einstündiges Flugerlebnis in 850m Höhe. Über eine fast perfekte Landung freuten sich, neben Pilot und Passagier, auch das leicht besorgte Bodenpersonal!
SACCC Jura-Tour 2011
Samstag, 13. Aug 2011 - Einmal mehr fiel an der alten Hauptstrasse in Rheinsulz, Punkt 8 Uhr, der Startschuss zu unserer alljährlichen SACCC-Biketour . Auch wenn nicht alle sich am Start versammelten Biker die Tour bis nach Genf zu Ende fahren würden, das erste Zwischenziel, der Cheisacherturm, welcher übrigens bei einigen Bike-Kollegen langsam zur "Feng-Shui Oase" mutiert, war schlicht ein Muss. Denn unsere interne Einweihung der obersten Treppenstufe, sollte doch kein SACCC-Biker verpassen dürfen. Doch für eine ausgedehnte Feier war es noch etwas früh und so pedalten wir weiter, über den Linnerberg, Staffelegg, Salhöhe, Hauenstein, Belchenflueh nach Holderbank. Der Abend im Gasthof zum Kreuz war aus kulinarischer und geselliger Sicht sicherlich ein "Highlight" dass keiner von uns so schnell vergessen wird.
Showdown am grossen Galter Waldhüttengrill
Auch am diesjährigen Pfingstsonntag versammelte sich die Schraner-Dynastie beinahe vollzählig zum traditionellen Showdown am grossen Grill der Galter Waldhütte. Köstlichstes Schweizer Fleisch (denn alles andere ist Beilage) brutzelte in grossen Mengen auf dem stattlichen Rost und verteilte eine wohlriechende Rauchwolke zwischen Gansingen und dem Cheisacherturm. Auf Diesen gab es, nach dem köstlichen Grill-Schmaus und vor dem üppig aufgedeckten Dessertbuffet, einen kleinen, aber wohltuenden Verdauungsmarsch. Unsere nicht ortsansässigen Gäste hat der stattliche Turm und die Aussicht auf die umliegende Gegend natürlich besonders beeindruckt.
Lange Schatten am Turm
Auch mich trieb es heute Abend wieder an den im Moment vermutlich meist besuchten Aussichtspunkt im Fricktal. Der Himmel leicht mit Wolken überzogen, die Sonne knapp über dem Horizont und lange Schatten werfend - der Augenblick meine alte Canon EOS 350D aus dem Rucksack zu nehmen und ein paar nette Fotos zu knipsen. Auch wenn Eiger und Co nicht mehr in voller Pracht sichtbar waren, die Abendsonne setzte die nähere Hügelkulisse auf eindrucksvoller Weise in Szene.
Karibische Segelwochen um St. Vincent und die Grenadinen
Nachdem wir unsere stattliche JEANNEAU Sun Odyssey 54 DS in Le Marin, Martinique übernommen und aufgebunkert hatten, zogen wir Anker und los gen Süden. Erstes Ziel war die idyllische Marigot Bay. Klein, ruhig und sicher eingebettet an der Westküste von St. Lucia und wohl jedem Segler bekannt, der diese Route schon unter Kiel hatte. Von da aus segelten wir weiter richtung Süden und hielten inne bei Captain Jack Sparrow. Auch wenn wir ihm nicht direkt begegneten, Schauspieler und Touristikfachmann Alex, der in diesem US-amerikanischen Piratenfilm der Walt Disney Pictures, angeblich als Fischer eine wichtige Nebenrolle hatte, zeigte uns auf dem Fussweg seine kleine, durch Hollywood bekannt gewordene, Ankerbucht Walilalu Bay, an der Westküste der Insel St. Vincente. Einheimischen wie Alex, begegneten wir auf unserer weiteren Route an die Tobago-Cays bis hinunter nach Union-Island, eigentlich täglich. Geschäftstüchtig, freundlich und selten aufdringlich, bieten Sie aus ihren bunt bemahlten und gut motorisierten Booten an, was des Seemanns Herzen begehrt. Von fangfrischem King-Fish, über warmes Brot, Wasser, Früchte, Gemüse oder französischen Bordeaux, bis hin zu einer reichen Kollektion an T-Shirts, alles ist von ihnen zu haben. Auch wenn Händler wie George, Hermann, oder Sydney oft duzende Kilometer über teils raues und nicht ganz ungefährliches Gewässer zurücklegen, ist ein guter, aber fairere Handel und etwas Small-Talk immer willkommen. Zwei Wochen waren wir unterwegs. Herrliches Wetter, eine eigene und gesunde Bordküche bei der jeder viel kulinarische Kreativität zeigte, eine Crew die kooperierte, ein Skipper und Co-Skipper mit viel Segelerfahrung und notabene mehrfache Wal- und Delfineskorten, werden diese Tage auf der "Dan Marco IV" mit Sicherheit zu einem unvergesslichen Erlebnis prägen. Besonderen Dank Dank geht an dieser Stelle natürlich an Skipper Fredy, für eine super-tolle Organisation dieses Törns!
Hochdruck
Ein ausgedehntes Hochdruckgebiet liegt über Mittel- und Südeuropa. Es sorgt weiterhin für stabile und trockene Verhältnisse (->MeteoSchweiz) Das seit Tagen anhaltende schöne Wetter und die derzeit spürbar länger werdenden lichten Tage, machen Lust auf Hiken und Biken. Mit meiner alten Canon EOS 350D im Rucksack, zwinge ich mich hier und dort einen Halt einzulegen um ein paar Landschaftseindrücke, bei dem scheinbaren Frühlingswetter, einzufangen.
Nach Goethes Vorlage
„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.“ Der alte Goethe gab uns mit diesem Sprichwort quasi die Vorlage für unseren Wochenendausflug an den Belchen. Die kleine Reise in den Schwarzwald war als Geburtstagsüberraschung an unsere Schwester Iris geplant und führte uns, mit kurzem Zwischenhalt im Hirtenbrunnen, in's Belchenhotel "Jägerstübli" in Mulden. Nach einem entspannenden und appetitanregenden Besuch in der Belchentherme, verwöhnte uns das Küchenteam von Familie Dietsche mit einem köstlichen 5-Gänger. Zum Sonntagsmarsch auf den Blechengipfel, motivierte uns der kalte Wintermorgen mit viel Sonne, Schnee und tiefblauem Himmel. Der Aufstieg dauerte etwas mehr als eine Stunde und war auf dem fest gefrorenen Schnee relativ problemlos. Die kleine Anstrengung tat gut, lies die eisige Biese vergessen und belohnte uns mit einer Aussicht die mindestens das Prädikat "grandios" verdiente.
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